Vor unserer Reise hatte ich einige Blogs und Reisführer durchforstet, um die beste Strecke zu finden und zu erfahren, welche Sehenswürdigkeiten wir auf keinen Fall verpassen dürfen. Crescent City wurde als erster Stopp in Kalifornien empfohlen und wir staunten nicht schlecht, als wir eine der häßlichsten Städte der USA vor uns sahen: Eine Ansammlung von Strip Malls (Läden mit Parking Lots), die Leute mit Fahrrädern mussten mangels Fahrradwegen auf den Gehsteigen fahren.
Das Innere des Hotels war etwas kitschig und altbacken. Auch eine große Gruppe von Nonnen war dort abgestiegen – ich weiß nicht, warum mir immer so etwas passiert. Dazu muss man wissen, dass ich während meiner ersten Ausbildung stets Blockschule in München hatte und währenddessen in einem Wohnheim für Mädchen/Frauen übernachten musste, das von polnischen Nonnen geleitet wurde. Klingt wie eine Geschichte aus den 1950ern…

Aber zunächst noch etwas zum Wetter: Mir war schon klar, dass es Ende Mai in Nordkalifornien nicht brüllend heiß sein würde, vor allem nicht in einem Hotel direkt am Meer. Allerdings war es während unserer Reise öfter bewölkt, als ich angenommen hätte und sehr neblig. Nichtsdestotrotz erfuhren wir, warum das Örtchen empfohlen wurde – die Strände sind wirklich wunderschön.






Und ab hier konnten wir sehr viele Tiere beobachen.





Wenn ich aber gewusst hätte, wie schön Eureka ist, das eineinhalb Stunden südlich von Crescent City liegt, hätten wir dort zumindest Halt gemacht. Das Städtchen mit seinen bunten, alten Häusern hat wirklich großen Charme. Leider gelang mir nur der Schnappschuss eines Theaters – aber das ist doch schon sehr vielversprechend, oder?
