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Continue reading →: Auf den Spuren des AdelsAm ersten Oktoberwochenende besuchten wir endlich das Museum in Pitt Meadows. Wie schon das Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite (in diesem Beitrag verlinkt) mit der Aufschrift „Hoffmann & Son Ltd.“ angedeutet hatte, wohnten hier mal Deutsche. Die Geschichte von Alvo, aka Gustav Konstantin von Alvensleben, ist inklusive Bildern auf einem…
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Continue reading →: Auf dem Uni-CampusAuf dem Gelände der Universität sollte es am vorletzten Septemberwochenende ein indigenes Festival geben – also nichts wie hin! Der Campus ist am westlichsten Zipfel Vancouvers gelegen, einer sehr wohlhabenden Gegend. Demnach ist auch die Uni recht hübsch, zumindest, was Gärten und sonstiges Grün betrifft. Hier tummeln sich außerdem immer…
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Continue reading →: Pitt MeadowsDer zweite Besuch in diesem Städtchen und wir waren wieder nicht im Museum. Aber das zeigt eben auch, wie viel es hier zu sehen gibt. Zunächst fuhren wir zum Grabenhorst Garden, einem kleinen Park, den man kostenlos besuchen kann und der wirklich sehr liebevoll gestaltet ist. Es gab auch überall…
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Continue reading →: Ein unerwartetes JuwelHuch, jetzt muss ich mich aber sputen, weil ich schon zweimal in Pitt Meadows war und noch keinen Beitrag darüber geschrieben habe. Und dabei lohnt sich ein Besuch wirklich. Als wir am letzten Augustwochenende dort zum ersten Mal hinkamen, war gerade die Meldung durch die Presse gegangen, dass Angeln erlaubt…
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Continue reading →: Kauzige Gestalten
Im Blog „Es regnet“ beschreibt Markus den Besuch bei Berliner Notar*innen, die exzentrisch aussahen und rauchten: Offensichtlich hat sich bei dieser Berufsgattung seit dreißig Jahren überhaupt nichts geändert und unterscheidet sich regional auch nicht! Dazu muss man wissen, dass ich mit 17 Jahren eine Ausbildung als Notargehilfin (heute: Notarfachangestellte) absolviert…
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Continue reading →: Maple RidgeHier noch eine Nachreichung zu Maple Ridge: Der Rundgang am Fraser River/Kanaka Creek stellte sich als besonders reizvoll heraus. Man konnte ein bisschen umherwandern und die Reste von Pfahlbauten sehen, die direkt ans Ufer der Flüsse gebaut wurden und die Unterlage für Schienen bildeten. Auf ihnen transportierte man Holzstämme weiter.…
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Continue reading →: Übel ColadaDa es den „Ube Colada“ in dem Restaurant in North Vancouver, in dem ich ihn immer getrunken hatte, nicht mehr gibt, wollte ich den Cocktail nachmachen. Kann ja nicht so schwer sein! Ich fand diesen Ube-Likör aus British Columbia im Internet und wir fuhren extra zu einem Wein Liquor Store,…
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Continue reading →: KopfschüttelnLetztes Wochenende fuhren wir wieder „aufs Land“ (45 Minuten in nordöstliche Richtung), um eine Brewery, die ich entdeckt hatte, auszuprobieren. Sie sah auf den Fotos wie eine Farm aus und hatte reichlich Platz, sodass sogar ein richtiger Biergarten – zusätzlich zu einem überdachten Patio – vorhanden war. So viel zur…
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Continue reading →: Westminster AbbeyLetztes Wochenende wollte ich etwas architektonisch Interessantes ansehen, nämlich die Webminster Abbey. Ja, die gibt es auch in Kanada. Ich scherze gelegentlich, dass es weltweit nur fünf Ortsnamen gibt und man kann das wohl auch auf Kirchen ausweiten. Aber hier nun die volle Pracht. Das wabenartige Dach kann man auf…
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Continue reading →: AbschiedstourAls eine der letzten Sehenswürdigkeiten in Berlin wollte ich mir – zumindest von außen – das kleine George-Grosz-Museum ansehen. Zwar war ich bei der Eröffnung zufällig in Berlin gewesen, wollte aber den Andrang nicht mitmachen und warten. Und jetzt ist es schon wieder Geschichte. Also machten wir einen Spaziergang in…
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Continue reading →: ErinnerungenWeil wir uns bereits in Prenzlauer Berg befanden, wollte ich mir nach langer Zeit meine erste Wohnung in Berlin noch einmal ansehen. Das war eigentlich ein WG-Zimmer, gegenüber vom Ernst-Thälmann-Park. Und ja, ich finde das Denkmal immer noch wahnsinnig beeindruckend. Aber ich wohnte auf der anderen Straßenseite, in einem sehr…
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Continue reading →: Strange ThingsIch wollte noch etwas zum Hotelstandard sagen, der sich in den letzten Jahren meiner Meinung nach immer weiter verschlechtert. Bevor wir nach Kamloops fuhren, hatte ich mir die Rezensionen zu sämtlichen Hotels durchgelesen, aber sogar das Hilton wurde mies bewertet und als „dreckig“ bezeichnet. Unser Motel hatte ausgezeichnete Rezensionen und…
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Continue reading →: Ausflug nach Kamloops inklusive Einblick in die grausige GeschichteIch hatte mir letzten Freitag freigenommen, um aufs Land nach Kamloops zu fahren, das landschaftlich nach einem gelungenen Ausflugsziel aussah. Außerdem war Indigenous Day und ich wollte endlich mal bei einem Powwow dabei sein. Aber man muss natürlich erstmal hinkommen – das zieht sich in Kanada ja immer etwas. Am…
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Continue reading →: Bandprobe & Biergarten
Da das Konzert in Hamburg ausfiel, wollten wir wenigstens bei einer Bandprobe zusehen, was natürlich auch super war. Zuvor machten wir einen kleine Stadtrundgang durch den Westen Berlins: erst ging es zum ehemaligen Flakturm Humboldthain und dann zum Tempelhofer Hafen. Ich glaube, dieser Teil Tempelhofs wird von Tourist*innen eher weniger…
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Continue reading →: Schlechtes Wetter, aber keine TrübsalAm darauffolgenden Tag war es recht bewölkt – perfekte Bedinungen, um noch einmal Kunst anzusehen. Die Dauerausstellung im Hamburger Bahnhof, einem Museum für zeitgenössische Kunst in Berlin (der Name kommt daher, dass es früher das Empfangsgebäude des Bahnhofs nach Hamburg war), ist riesig und es gibt immer gute temporäre Ausstellungen.…
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Continue reading →: Ein bisschen TheaterAm ersten Maiwochenende wollte ich mir unter anderem die Installation „We Felt a Star Dying“ von Laure Prouvost im Kraftwerk Berlin ansehen, die bald schließen würde. Sie war toll, aufwändig gestaltet und die Fabrikhalle alleine war schon ein Hingucker. In der Mitte der Hauptinstallation konnte sich man sich in einen…
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Continue reading →: Wir fahren nach Berlin
Am 1. Mai nahmen wir einen ICE nach Berlin, der ebenfalls ziemlich voll, aber wenigstens nicht bis auf den letzten Platz besetzt war. Als erstes musste ich in meiner alten Hood in Charlottenburg und Moabit nachsehen, ob alles noch steht. Nicht nur das: im Hausflur meiner letzten Wohnung riecht es…
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Continue reading →: Wie geil ist Hamburg denn?Der Intercity machte Halt in Hamburg-Harburg, wo wir lediglich über die Straße rollern mussten und im Hotel waren. Paternoster zu fahren machte wirklich Spaß und die Industriearchitektur hat mir sehr gut gefallen. Mir war gar nicht bewusst, dass es in Hamburg auch so viel davon gibt und nicht nur in…
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Continue reading →: Ankunft Frankfurt
Bevor wir in Vancouver ins Flugzeug gestiegen waren, fiel uns ein Mann auf, der sich vor Hustenanfällen kaum auf dem Stuhl halten konnte und wie der lebende Tod aussah. Natürlich war er Deutscher und nicht in der Lage, eine Maske aufzusetzen. Das war schon ein bisschen die Vorhut von dem,…
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Continue reading →: Flying Cattle Cars
Diesen Begriff für Flugzeuge bzw. die Massenabfertigung im Flugverkehr habe ich bei A Rivera @bloodravenlib@mas.to geklaut – passender kann man es wirklich nicht ausdrücken. Wenn es eine realistische andere Möglichkeit gäbe, von Westkanada nach Deutschland zu kommen, ich würde sie nutzen (und nein, eine 6.000 Kilometer lange Zugreise von der…
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Continue reading →: Steuerschulden
Kanada hat bei den Steuern die Deadline 30. April. Da wir überhaupt nicht durchblickten und wir uns in der Zeit in Deutschland aufhalten würden, suchten wir uns einen Steuerberater. Also dachten wir. Bevor wir nach Deutschland abreisten, telefonierten und emailten wir diesem Steuerberater hinterher und wurden immer wieder vertröstet beziehungweise…
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Continue reading →: Urlaubspläne
Das Konzert in Hamburg wurde abgesagt, wegen dem wir eigentlich nach Deutschland fliegen (das sind Freunde aus Berlin, sonst wäre das nicht so wichtig). Gut, damit musste man rechnen, aber was machen wir jetzt eigentlich in Hamburg? Im Notfall die ganze Zeit Paternoster fahren, denn das Hotel in Hamburg-Harburg hat…
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Continue reading →: Wieder da!
Natürlich verlief das mit dem Providerwechsel nicht ganz so reibungslos wie ich mir das vorstellte. Aber gut, jetzt sollte es (hoffentlich) einfach so weiterlaufen. Wenigstens habe ich nun eine ungefähre Ahnung, was auf mich zukommt, wenn ich meinen Desktop-Computer auf Linux umstelle (Erzählerstimme aus dem Off: Sie hatte keinerlei Vorstellung…
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Continue reading →: Polit-Punkrock in Kanada
Charlie Angus ist ein kanadischer Politiker und ehemaliger Punkrocker, der sich entschlossen gegen Trump und Musk stellt. Er unterstützt unter anderem eine Petition, Elon Musk die kanadische Staatsbürgerschaft zu entziehen. Ich weiß, das mit dem Entzug von Staatsbürgerschaften ist etwas, was sehr problematisch ist und nicht der Regelfall werden sollte.…
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Continue reading →: Freiheit
Mittlerweile klingt das Wort „Freiheit“ als Begriff ziemlich abgedroschen, aber trotzdem würde ich gerne darauf hinweisen, welch großes Geschenk Europa ist, das wir im Alltag nicht vergessen sollten. Also ich meine natürlich das grenzenlose Europa – wenn man so nah wie ich an einer harten Grenze wohnt, weiß man es…
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Continue reading →: „If it sounds English or French, it’s probably Canadian“
So jetzt ist es passiert: Seit heute verhängen die USA 25-Prozent-Zölle auf kanadische Produkte. Justin Trudeau und einige Premierminister der Provinzen riefen bereits im Vorfeld dazu auf, nicht mehr in die USA zu reisen und kanadische statt amerikanische Produkte zu kaufen. Auf Facebook (!) reichte man daher schon vor einer…
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Continue reading →: Eine einsame StadtIch habe wirklich ein Händchen dafür, fröhlich in den Tag zu starten: Heute Morgen habe ich mir den Dokumentarfilm „Eine einsame Stadt“ angesehen und ja, man hätte natürlich ahnen können, dass es nicht der große Comedy-Brüller sein würde. Hier der Trailer und Infos: Eine einsame Stadt Ich wollte ihn zunächst…
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Continue reading →: Von Straußen und dänischen Dörfern
Nicht weit von Santa Barbara hatte ich von einer Straußenfarm gelesen: „Ostrichland USA“. Das klang natürlich zu verlockend – jetzt würden wir die ganz großen Abenteuer erleben! Die Strauße sind sehr interessante Tiere – vor allem die Füße haben mir sehr gefallen, weil sie mich aus der Nähe an Dinosaurier…
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Continue reading →: Letzter Stopp: Eugene, OregonJetzt aber nun wirklich zur letzten besuchten Stadt, bevor wir wieder nach Kanada zurückfuhren: Eugene wurde mir in Blogs und Reiseführern empfohlen. Aber zunächst machten wir eine Pause an diesem Rastplatz, der Ausblick auf einen wunderschönen grünen See bot. Die Farbe erinnerte mich an das Bild eines Schweizer Sees, das…
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Continue reading →: Seltsames SacramentoFast hätte ich vergessen, dass ich ja auch noch über die Rückreise schreiben muss. Schließlich machten wir dort auch nochmal Halt: Als erstes übernachteten wir in Sacramento, der Hauptstadt Kaliforniens. Hier war ich definitiv noch nie! Eine Überraschung erlebten wir gleich bei der Ankunft an der Hotelrezeption, wo ein Deutscher…
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Continue reading →: Ein Nachmittag in PasadenaIch nahm an, ich hätte Pasadena noch nie besucht, aber dann stellte ich fest: 2018 hatte ich dort eine Führung in einem Haus der Arts-and-Crafts-Bewegung gemacht. Das Gamble House kann man wirklich jedem empfehlen, der sich für Architektur interessiert. Pasadena ist eine Stadt im Los Angeles County und ich muss…
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Continue reading →: Der schönste Ort der WeltBereits 2018 hatte ich diesen wunderbaren Ort entdeckt: die Huntington Library in Los Angeles. Dort gibt es nicht nur eine Bibliothek, sondern auch einen riesigen botanischen Garten. Nun muss ich aber auch zugeben, dass der Garten viel schöner ist, wenn die Sonne scheint und das war bei diesem Besuch leider…
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Continue reading →: In guter ErinnerungNächster Halt war San Luis Obispo, das ich mir als lohnenswertes Urlaubsziel gemerkt hatte – warum genau, wusste ich allerdings nicht mehr. Ich fand ein lustiges Hotel, in dem ich als Hommage an die zwei Nachbarskatzen Dot und Dash das „Dot N‘ Daisy“-Zimmer buchte – auch, weil das quietschbunte Zimmer…
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Continue reading →: Weiter nach SüdenAls nächstes fuhren wir ins Städtchen Monterey und wollten auch Carmel-by-the-Sea besichtigen. Allerdings wurden wir von Massen an Tourist*innen überrascht. Der Grund war Memorial Day, ein Feiertag, den ich übersehen hatte. Zunächst versuchten wir, in einem Trader Joe einzukaufen (zum ersten Mal überhaupt), was durch die Menge an Leuten aber…
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Continue reading →: San FranciscoDann peilten wir San Franciso an, das ich auch schon mal vor circa zwanzig Jahren besucht hatte – meine Erwartungen waren nicht groß: Ich meine, es ist voller Tourist*innen, teuer, gentrifiziert. Aber ich wurde angenehm überrascht und fand es doch ziemlich schön dort. Was mir in der Stadt sofort auffiel,…
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Continue reading →: Nächster Halt: Kalifornien
Vor unserer Reise hatte ich einige Blogs und Reisführer durchforstet, um die beste Strecke zu finden und zu erfahren, welche Sehenswürdigkeiten wir auf keinen Fall verpassen dürfen. Crescent City wurde als erster Stopp in Kalifornien empfohlen und wir staunten nicht schlecht, als wir eine der häßlichsten Städte der USA vor…
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Continue reading →: 5.150 Kilometer an der Westküste entlang
Ich wollte noch von unserer Reise nach Kalifornien erzählen – den ersten Halt machten wir in Portland, Oregon. Vor ungefähr zwanzig Jahren war ich schon einmal kurz hier und hatte es als eine sehr grüne Stadt in Erinnerung. Das Wetter war damals eher bewölkt, aber diesmal sollte es anders sein.…
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Continue reading →: Zwischen Ölraffinerien
Im Norden von Burnaby gibt es einige nette Strandabschnitte, obwohl sie immer wieder durch Ölraffinerien und chemische Fabriken unterbrochen werden. Letztes Wochenende fuhren wir zum östlichen Abschnitt, den wir noch nie besucht hatten. Der Barnet Marine Park soll laut Google-Rezensionen wunderschön und sehr leer sein, also nichts wie hin. Natürlich…
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Continue reading →: Trip nach Squamish
Am langen Wochenende (1. Juli war Canada Day) fuhren wir Richtung Norden nach Squamish, ungefähr eine Stunde nördlich von Vancouver. Anscheinend hatte ich nach dem USA-Trip (Beiträge folgen) noch nicht genug von kurvigen Küstenfahrten, denn das war genau wieder eine solche. Und ich kann jetzt mit Bestimmtheit sagen, dass ich…
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Continue reading →: Der zweite Tag in Seattle
Nach dem fantastischen Besuch beim Chihuly Garden & Glass wollten wir in dem Park, in dem das Museum liegt, etwas zu essen suchen. Am Vortag war der Park voller Menschen mit Cowboystiefeln und -hüten, weil in einer Konzerthalle ein Countrykonzert stattfand (Namen des Künstlers sofort wieder vergessen). Samstag gab es…
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Continue reading →: Trip nach SeattleAm Osterwochenende machten wir uns auf dem Weg, Seattle zu besuchen. Für die 215 Kilometer brauchten wir knackige sechs (!) Stunden, was zum einen am Verkehr lag und zum anderen natürlich an der Grenze. Es ist wirklich erstaunlich, was wir alles brauchen, um in die USA zu reisen und das…
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Continue reading →: Nette Nachbarn[English version here] Es ist erstaunlich, wie zutraulich manche Tiere sind: Mittlerweile kommt der graugetigerte Nachbarskater sofort auf uns zugelaufen, wenn er uns sieht oder unsere Stimmen hört, um sich ausgiebig streicheln zu lassen. Und er ist nicht der einzige! Zwei Straßen weiter wohnt ein schwarzes Katzenpärchen, das sich ebenfalls…
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Continue reading →: Schnee, Schnee, Schnee[English version here] Hier hat es ja bereits vorletzte (?) Woche angefangen, heftig zu schneien. Ich weiß nicht, es sind so 30 bis 40 Zentimeter heruntergekommen. Wir hatten auch -14 Grad, alles ziemlich krass für Vancouver, wo normalerweise eher moderate Temperaturen herrschen und es mehr Regen als Schnee gibt. Folglich…



