Als nächstes fuhren wir ins Städtchen Monterey und wollten auch Carmel-by-the-Sea besichtigen. Allerdings wurden wir von Massen an Tourist*innen überrascht. Der Grund war Memorial Day, ein Feiertag, den ich übersehen hatte. Zunächst versuchten wir, in einem Trader Joe einzukaufen (zum ersten Mal überhaupt), was durch die Menge an Leuten aber etwas stressig war. Außerdem ist das wohl so ein halber Bio-Laden – jedenfalls gab es nur ein begrenztes Warenangebot.
Wir flüchteten nach Carmel, wo (mal wieder) sämtliche Parkplätze und -häuser belegt waren, wir ließen das Auto am Stadtrand auf der Straße stehen und liefen daher noch mehr als geplant zu Fuß. Zunächst sahen wir uns ein Haus des Architekten Frank Lloyd Wright an, das er direkt am Strand gebaut hat. Leider kann man es nicht von innen besichtigen, aber an dieser Stelle war es auch von außen ein Hingucker. Es ist jetzt wohl ein Atelier – man konnte viele Glas-Skulpturen sehen.


Carmel ist auch für seine Künstler*innen berühmt, aber die kleinen Galerien stellen viel Aquarell-Landschaftsmalerei aus, das ist nichts für mich. Ansonsten merkt man, dass dort eher wohlhabende Leute wohnen, was es etwas langweilig macht. Aber zumindest gab es Restaurants mit hübschen Terrassen – diese sind in Vancouver Mangelware, von daher genossen wir die Atmosphäre und gutes Essen.
Von Monterey oder Carmel gelangt man auch zum 17-Mile-Drive, der eine Maut kostet, aber sein Geld wert ist. In Carmel selbst gibt es noch solche Ziele wie den Carmel River State Beach mit seinen unzähligen Pelikanen.








Weiter südlich machten wir zunächst beim Elephant Seal Vista Point Halt. Dann ging es weiter zum Morro Rock, einem imposanten Berg, der dort vor der Küste aus dem Wasser ragt. Zwei sehr freundliche Amerikaner hatten Ferngläser aufgebaut, durch die Besucher*innen hindurchgucken konnten, um ein Greifvogelnest (ist das ein Habicht? Bussard? Ich bin ganz schlecht beim Auseinanderhalten der Vögel) im Berg zu beobachten. Es gab Seeotter und die sehr entzückenden Ground Squirrels, die wir bis dahin gar nicht kannten – sie zeigten keinerlei Scheu vor Menschen und waren wohl auf Futter aus.










