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Endlich angekommen

Nun aber noch zu Los Angeles, dem Ziel unserer Reise. Manche haben ja Vorurteile gegenüber der Stadt, aber ich finde sie sehr vielfältig: Film- und Musikgeschichte, Strand, unheimlich viel Kultur in Form von Museen und anderen Sehenswürdigkeiten. 2018 haben wir dort schon eine Woche im angesagten Bezirk „Silver Lake“ im Osten der Stadt verbracht und ich habe gelernt, dass sich auch diese Metropole sehr im Wandel befindet, da man hier mitten in der Stadt Community Gärten angelegt hat und Hühner hält, aber auch versucht, die Downtown zu revitalisieren. Dort findet man jetzt coole Markthallen und kann die schönen alten Theater und andere Gebäude ablaufen. Dieses Mal stiegen wir allerdings in einem Motel in Santa Monica ab. Und ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden:

Ein Schild im Fenster des Motels, auf dem folgender Text steht: "We welcome all races, all religions, all countries of origin. all sexual orientatations, all genders. We stand with you, you are safe here." Santa Monica

Womit ich nicht gerechnet hatte, waren die niedrigen Temperaturen. Ende Mai/Anfang Juni hatte ich mir mehr als magere 18 Grad erhofft, aber was soll’s. Die Sonne kam vor ein Uhr mittags meist auch nicht raus, man musste etwas Geduld haben. Da ich sonst immer nur im Juli und August in L.A. war, war das neu für mich. Zusätzlich war das Wasser des Pazifiks etwas braun und voller Blütenstaub (es hatte vor kurzem wohl stärkeren Regen gegeben), daher versuchte ich Schwimmen nicht mal; weit wäre ich bei den Lufttemperaturen nicht gekommen. Aber am Meer sitzen ist auch gut.

Hier ein paar Eindrücke von Venice, was auf jeden Fall sehenswert ist und wo man auch gut draußen in Restaurants sitzen kann. Irgendjemand aus Baden-Württemberg musste sich hier mit peinlichen Stickern verewigen, aber seht selbst (die gelben Aufkleber mit „Nett hier“ und „Scheiße hier“).

In Chinatown stöberten wir in einigen Läden herum: wir kauften eine chinesiche (oder so) Lampe, an der Fische hängen – falls wir sie jemals zusammensetzen, mache ich auf jeden Fall Fotos. Danach klapperten dann die musikhistorisch wichtigen Lokalitäten rund um den Sunset Boulevard ab – absolute Pflicht für Musikfans. Und natürlich war es ausgerechnet an dem Tag, an dem wir nur auf Asphalt herumliefen, plötzlich ziemlich heiß.

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