Nun zur Reise an den Ort mit dem schwierigen Namen: Es hat etwas gedauert, bis ich mir merken konnte, dass das „Sainte“ nicht an erster Stelle kommt. Auch wird der Name natürlich grundsätzlich Englisch ausgesprochen und das Sainte auf Schildern usw. häufig mit „Ste.“ abgekürzt.
Aber zunächst hielten wir auf der Fahrt rund um das obere Ende des Lake Superior bei der Winnie-The-Pooh-Statue an, die am Wegesrand in White River steht. Ein Motorradfahrer tat dies auch und hatte wohl das Gefühl, er müsse sich rechtfertigen, da er sagte, dass seine Enkelin nie mehr mit ihm reden würde, wenn er kein Foto machen würde. Ich finde, es ist nicht unmännlich, bei dieser Skulptur ein Foto zu machen und fand es eher doof, das (natürlich) auf ein kleines Mädchen zu schieben. Aber das nur am Rande.
Anscheinend wurde Winnie nach Winnipeg benannt und es gab hier mal eine echte Bärin.

Auf das Hotel in Sault Sainte Marie hatte ich mich schon sehr gefreut, weil es direkt am Lake Superior liegt. Allerdings ratterten abends Leute mit Einkaufswagen voller leerer Flaschen vorbei. In jeder Klein- und Großstadt in Kanada gibt es sehr viele wohnungslose Menschen, die, wie in Vancouver, von einem Park oder einer Straße in die nächste hin- und hergejagt werden. Obwohl damit das Problem der Wohnungslosigkeit nicht gelöst wird, macht man einfach so weiter, anstatt den Menschen zu helfen.







Ansonsten ist Sault Sainte Marie ganz nett, ähnlich wie Thunder Bay, nur mit mehr Backsteingebäuden. Aber natürlich ist alles aufs Auto ausgerichtet und die Innenstadt dementsprechend leer. Es macht also nicht so viel Spaß, die Stadt zu Fuß zu erkunden, was sehr schade ist.























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