Nicht wirklich auf unserer Route lagen die „Screaming Heads“ – Skulpturen, die der Künstler Peter Camani auf seinem Anwesen ausstellt und die wir unbedingt sehen wollten.

Man muss schon etwas mutig sein, möchte man die Skulpturen besichtigen. Der Eingang zum eigentlichen Grundstück sieht auf den ersten Blick nicht einladend aus und das Schild mit der Aufschrift „Privatveranstaltung“ (zweites Foto) hat mich zunächst etwas verunsichert. Aber das Tor stand einen Spalt offen und ich schlüpfte einfach hindurch, weil ich so eine Ahnung hatte, dass das schon der erste Test war (siehe auch das andere Schild mit der Aufschrift „Enter at own risk“). Und tatsächlich gab es gar keine Veranstaltung.

Das einzig Unangenehme waren dann dort die vielen riesigen (echten) Insekten. Camani hat auch einen See angelegt und es blühen viele Wildblumen, was die Tiere offensichtlich lieben. Normalerweise werde ich weitgehend von Moskitos verschont, aber hier war es echt krass. Wir liefen zügig durch das Gelände und suchten dann das Weite, weil es wirklich nicht auszuhalten war. Das mit den Insekten sollte uns auch andernorts noch einmal heimsuchen und es gibt dazu später noch eine besonders absurde (und etwas eklige) Geschichte.

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