Weiter ging es Richtung Osten nach Winnipeg – eine Stadt, auf die ich schon sehr gespannt war. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem weiteren Highlight vorbei, nämlich der größten Cola-Dose der Welt. Spaß beiseite: Das ist einfach eine Litfaßsäule. Der eigentliche Grund, warum ich unbedingt in Portage la Prairie halten wollte, war, dass die Band Propagandhi von dort stammt.
Die Enttäuschung kam dann gleich, weil die Einheimischen den Namen nicht französisch aussprechen, sondern quasi „Portitsch“ (Lautschrift aus Wikipedia: (/ˈpɔːrdɪdʒ lə ˈprɛəri/) sagen. Das „la Prairie“ wird komplett fallen gelassen. Und die Stadt ist eine Ansammlung von häßlichen Flachbauten mit Parkplätzen davor, am Stadtrand gibt es dazu noch etwas Landwirtschaft.


Dann war es nicht mehr weit nach Winnipeg, wo wir erstmal von einem Stau und Chaos direkt vor dem Hotel empfangen wurden. Uff! Diese Stadt hat leider nur marginalen öffentlichen Nahverkehr in Form von Bussen, folglich sind viele Straßen verstopft. Aber irgendwann gelang es, das Hotel zu erreichen, einzuchecken und das Auto im Parkhaus unterzustellen.
Wir gingen erst zu einer Brewery mit ziemlich ausgefallener Innenarchitektur – türkisem Plüsch und Kristallleuchtern (nicht im Bild). Auch draußen war es nett.


Wir spazierten dann weiter am Fluß entlang und sahen dann dieses Denkmal für Getreide und bei den Masken denke ich an Theater-/Schauspielkunst, aber das ist eine Mutmaßung meinerseits. Hier gibt es wirklich einiges zu entdecken und viel Grün.





Das Canadian Museum for Human Rights war dann praktischerweise auch nicht mehr weit, genauso wie das Winnipeg-Sign. Der Park, in dem das alles liegt, heißt „The Forks„.




Daneben liegt die Peace Meeting Site, wo sich schon indigene Völker getroffen haben sollen, um in Verhandlung zu treten.

Über den Red River kann man über diese wirklich gelungene Esplanade Riel Footbridge laufen. Der Oodena Celebration Circle huldigt indigenen Völkern aus der Gegend. An der Markthalle gibt es auch so etwas wie einen richtigen Biergarten, also nicht eingezäunt und am Flußufer gelegen.





























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