Whale watching ist wirklich die allerbeste Freizeitunternehmung hier: Alle kommen sich wie Meeresforscher*innen vor und nehmen ihre Aufgabe, bei einer eventuellen Walsichtung sofort mit der Hand in die Richtung zu zeigen, sehr ernst. Man darf allerdings nicht beliebig nah an die Wale ran, es gibt verschiedene Regeln, die auch eingehalten werden – was selbstverständlich gut ist.

Die roten Anzüge, Flotation Suits genannt, dienen dabei auch als Schwimmwesten und halten einigermaßen warm. Ich bin dieses Mal ziemlich nass geworden, das sieht man ganz gut hier im Video und ich kann bestätigen, dass das Wasser sehr salzig schmeckt.

Jedenfalls haben wir am Samstag sogar Orcas gesehen, zusätzlich zu den Buckelwalen. Die Buckelwale sind viel größer und daher besser zu sehen. Einen Wal aus der Nähe zu sehen und zu hören, wie er das Wasser aus seinen Blaslöchern pustet, ist sehr ergreifend. Der Buckelwal hat übrigens zwei Blaslöcher, die Orcas nur eines, auch aus diesem Grund sind Buckelwale einfacher zu erblicken.

Ein Buckewal hat sich auch einmal nach oben aus dem Wasser propellert, wir konnten ihn so in voller Pracht bewundern. Es ist sehr schön zu hören, wenn Menschen die Schönheit der Tiere und der Natur bewundern und alle einstimmig ein andächtiges „Woah“ murmeln.

Auch die Seelöwen und Seehunde sind immer ein Highlight: wie gut sie sich auf diesem Felsen in die Umgebung einfügen können. Außerdem ist es sehr lustig, ihnen zuzusehen, wie sie zu streiten scheinen und auf dem Felsen hin- und herrutschen und blöken.

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